Glas Wasser, Minzzweig und Leinentuch auf hellem Marmor im Morgenlicht

Zunge reinigen: warum, wie oft und womit

Wer an Mundgeruch denkt, denkt an die Zähne. Die Hauptquelle liegt aber meistens woanders: auf dem Zungenrücken. Seine Oberfläche ist rau und voller kleiner Erhebungen, zwischen denen sich Bakterien, Speisereste und abgestorbene Zellen festsetzen. Beim Abbau entstehen Schwefelverbindungen, und die riechen.

Die gute Nachricht: Das lässt sich mit einem Handgriff von wenigen Sekunden deutlich verbessern.

Was Zungenbelag eigentlich ist

Ein dünner, weißlicher Belag auf der Zunge ist normal. Er bildet sich vor allem über Nacht, wenn weniger Speichel fließt, und ist im hinteren Drittel am dichtesten. Dort kommt beim Essen und Sprechen am wenigsten Bewegung hin, und dort sitzen auch die meisten geruchsbildenden Bakterien.

Dicker wird der Belag bei trockenem Mund, nach einer Erkältung, bei Rauchern und wenn die Zunge nie gereinigt wird. Mehr zur Rolle des Speichels steht im Beitrag Trockener Mund: was tun?

Bringt Zungenreinigung wirklich etwas?

Ja, mit einer ehrlichen Einschränkung. Studien zeigen, dass die Reinigung der Zunge Mundgeruch spürbar verringert, und zwar stärker als Zähneputzen allein. Der Effekt hält aber nur, wenn du es regelmäßig machst. Nach ein paar Tagen Pause ist der Belag wieder da.

Für einen Handgriff, der morgens zehn Sekunden dauert, ist das ein sehr gutes Verhältnis von Aufwand und Wirkung.

Zungenschaber oder Zahnbürste?

Ganz klar der Zungenreiniger. Seine flache Kante zieht den Belag ab, während eine Zahnbürste ihn nur hin und her schiebt. Außerdem löst er bei den meisten Menschen weniger Würgereiz aus, weil er flacher ist als ein Bürstenkopf und mit einem Zug auskommt.

Der MINT Zungenreiniger Roségold wurde von Dr. Mintcheva genau für diese tägliche Anwendung entwickelt: ein Bügel aus Edelstahl, der sich der Zunge anpasst und mit einem sanften Zug den Belag löst.

Zunge richtig reinigen: Schritt für Schritt

  1. Zunge weit herausstrecken und dabei ruhig durch den Mund ausatmen. Das verringert den Würgereiz spürbar.
  2. Den Zungenreiniger so weit hinten ansetzen, wie es angenehm ist. Nicht weiter. Mit etwas Übung geht es von selbst ein Stück tiefer.
  3. Mit leichtem Druck nach vorne ziehen. Nicht schrubben, nicht hin und her.
  4. Zwei bis fünf Züge, dazwischen den Zungenreiniger unter fließendem Wasser abspülen. Ruhig einmal links und einmal rechts der Mitte ansetzen.
  5. Mund ausspülen, den Zungenreiniger reinigen und trocken aufbewahren.

Reicht der Belag bis weit nach hinten, ist das kein Grund, gleich am ersten Tag alles erwischen zu wollen. Lieber jeden Tag ein wenig tiefer.

Wie oft und wann?

Einmal täglich reicht. Der beste Zeitpunkt ist morgens, weil sich über Nacht der meiste Belag bildet. Ob du vor oder nach dem Zähneputzen reinigst, ist zweitrangig. Wichtiger ist, dass es zur festen Gewohnheit wird.

Mehr ist nicht besser. Wenn die Zunge brennt, gerötet ist oder blutet, war der Druck zu hoch. Die kleinen Erhebungen auf der Zunge tragen auch Geschmacksknospen und sollen nicht abgeschabt, sondern nur vom Belag befreit werden.

Der MINT Zungenreiniger

Der MINT Zungenreiniger Roségold vereint alles, worauf es bei einem Zungenreiniger ankommt:

  • Edelstahl: hygienisch, gründlich zu reinigen und praktisch unbegrenzt haltbar.
  • Sanfte Kante: glatt und abgerundet, damit die Zunge geschont wird.
  • U-förmiger Bügel: lässt sich mit beiden Händen gut führen und passt sich der Zunge an.
  • Roségold-Finish: ein Pflege-Accessoire, das du gerne im Bad stehen lässt.

Für unterwegs gibt es ihn auch mit Aufbewahrungstasche.

Wann Zungenbelag ein Warnsignal ist

Ein dünner Belag, der sich abschaben lässt, ist harmlos. Lass es zahnärztlich oder ärztlich abklären, wenn

  • sich ein dicker weißer Belag nicht abstreifen lässt oder darunter wunde, gerötete Stellen sind,
  • die Zunge dauerhaft brennt,
  • weiße Flecken bleiben, die sich gar nicht wegwischen lassen,
  • sich die Zunge plötzlich stark verfärbt,
  • der Belag zusammen mit Fieber oder starken Halsschmerzen auftritt,
  • sich nach zwei Wochen täglicher Reinigung nichts bessert.

Auch hartnäckiger Mundgeruch trotz guter Pflege gehört in die Praxis. Die Ursache sitzt dann oft am Zahnfleisch oder zwischen den Zähnen.

Die Zunge ist ein Baustein, nicht die ganze Lösung

Zungenreinigung wirkt am besten zusammen mit dem Rest der Routine: gründlich putzen, täglich die Zahnzwischenräume reinigen, zum Beispiel mit der MINTFloss Zahnseide, und genug trinken. Welche Zwischenraumpflege zu dir passt, steht in Zahnseide oder Interdentalbürste. Was sonst noch gegen schlechten Atem hilft, steht im Beitrag Zahnpasta gegen Mundgeruch.

Wer zusätzlich die Mundflora unterstützen möchte, findet in der MINT Biotic Linie Zahnpasta und alkoholfreies Mundwasser mit Probiotika-Fermenten.

Häufige Fragen zum Zungereinigen

Wie oft sollte man die Zunge reinigen?

Einmal täglich, am besten morgens. Über Nacht bildet sich der meiste Belag, weil weniger Speichel fließt.

Was ist besser, Zungenreiniger oder Zahnbürste?

Der Zungenreiniger. Er zieht den Belag mit einer flachen Kante ab, statt ihn zu verteilen, und löst bei den meisten Menschen weniger Würgereiz aus. Der MINT Zungenreiniger Roségold aus Edelstahl ist dafür gemacht.

Ist Zungenbelag normal?

Ein dünner, weißlicher Belag, der sich leicht entfernen lässt, ist normal. Dicker, festsitzender oder schmerzhafter Belag sollte abgeklärt werden.

Hilft Zungenreinigen gegen Mundgeruch?

Ja. Ein großer Teil der geruchsbildenden Bakterien sitzt auf dem hinteren Zungenrücken. Regelmäßige Zungenreinigung verringert Mundgeruch deutlich, solange du sie täglich machst.

Kann man die Zunge zu stark reinigen?

Ja. Brennt oder blutet die Zunge danach, war der Druck zu hoch. Zwei bis fünf sanfte Züge reichen.


Fachlicher Hintergrund: MINT Cosmetics wurde von Dr. Mariana Mintcheva gegründet, Zahnärztin mit Schwerpunkt ästhetische Zahnmedizin und Leiterin des MINT Dental Spa in Düsseldorf. Alle Ratgeber-Inhalte entstehen auf Basis zahnmedizinischer Praxiserfahrung. Sie ersetzen keine individuelle zahnärztliche Beratung.

Einen Kommentar hinterlassen

Bitte beachten Sie, dass Kommentare genehmigt werden müssen, bevor sie veröffentlicht werden.

Diese Website ist durch hCaptcha geschützt und es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von hCaptcha.